PHÄDRA

TOBS! Theater Solothurn & Biel (2025)

Tragödie von Jean Racine nach der Übersetzung von Friedrich Schiller.

NACH EINER ÜBERSETZUNG VON SCHILLER: 

Schillers Sprache ist nicht nur Information, sondern auch Musik; geschrieben in Versen, im französischen Original in paarweise gereimten Alexandrinern, in der Übersetzung in Blankversen.Die Aufführung in Solothurn ist gekürzt, hält sich aber ansonsten treu an die berühmte Übersetzung von Schiller.

WEBSITE:

PRESSE:

Radio DRS Kultur Kompakt: «Schauspiel, Bühne, Kostüme, Musik und die Schillers Sprache verweben sich zu einem Gesamtbild. Phädra ist eine Tragödie des Nicht-Zuhörens und spielt mit allen Emotionen im Universum der Liebe.»


«Eine selten gespielte Tragödie in neuer, intensiver Inszenierung.»


DAS STÜCK

Die Liebesgöttin Venus verfolgt die Familie von Phädra mit ihren Pfeilen. Phädra liebt Hippolytos, den Sohn ihres Mannes Theseus. Hippolytos liebt aber Aricia. Diese wiederum findet Gefallen an Hippolytos, ist aber die Gefangene von Theseus. Theseus, so sagt man, ist bei einem Abenteuer umgekommen. Daher gesteht Phädra dem Stiefsohn ihre Liebe. Dieser wiederum hat Aricia seine Liebe für sie offenbart. Eine fatale Figurenkonstellation. Als nun Theseus unerwartet doch nach Hause kommt, beginnt das Gefüge auseinanderzubrechen. Phädra gerät in ein Gefühlschaos von Liebe, Scham, Schuld und Machthunger.

Intrigen und Schweigen tun das ihrige zum Unglück, und am Ende gibt es nicht nur seelisch Verwundete, sondern auch Tote. Der selbstgerechte Herrscher Theseus, müsste sich heute wohl den Vorwurf toxischer Männlichkeit gefallen lassen.

Das Stück ist aktuell weil die Figuren einander nicht zuhörten;weil die Gefühle oft unreflektiert blieben und viel Verwirrung und Leid anrichteten,wie man es heute oft auch in den sozialen Medien beobachten könne.

Solothurn zeigt Phädra in einem nüchternen Setting. Eine abstrakte Bühne mit mobilen Treppenpodesten die sich mal zum Palast auftürmen können, mal ungesichert ins rollen geraten. Figuren in Kostümen zwischen angedeuteter griechischen Antike und einem Raumfahreranzug. Eine Zeitreise über der eine grelle Sonnenscheibe leuchtet und die zeitlosen Gefühle spiegelt.

 

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AUFTRAGGEBER:

TOBS!

REGIE:

Olivier Keller

BÜHNE:

Karin Bucher 

KOSTÜME:

Karin Bucher, Flavia Bienz

MUSIK:

Daniel Steiner

LICHT:

Samuele D’Amico

DRAMATURGIE:

Patric Bachmann

REGIEASSISTENZ, INSPIZIENZ:

Yael Stricker

PHÄDRA:

Anna Blumer

HIPPOLYT:

Gabriel Noah Maurer

THESEUS:

Günter Baumann

ARICIA:

Judith Cuénod

KATALYS:

Léonard Bertholet

KARIN BUCHER SZENOGRAFIE

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Palais Bleu

Kantonsschulstrasse 6, 9043 Trogen

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